Die Geschichte
des Digitalen Solidaritätsfonds (DSF)
Der
Digitale Solidaritätsfonds ist eine afrikanische Initiative, vertreten
durch Abdoulaye Wade, Präsident der Republik Senegal, als
Verantwortlicher für den Bereich neue Informations- und Kommunikationstechnologien
(NIKT) der Neuen Partnerschaft für Entwicklung in Afrika
(NEPAD).
Anlässlich
des Weltgipfels
über die Informationsgesellschaft (WSIS), dessen erste
Phase vom 10. bis zum 12. Dezember 2003 in Genf stattfand, wurde
ein Initiativausschuss zur Einrichtung des Digitalen Solidaritätsfonds
unter dem Präsidenten von Senegal gebildet, dem der Bürgermeister
von Genf, Christian Ferrazino, der Bürgermeister von Lyon,
Gérard Collomb, und die Präsidentin der Provinz Turin,
Mercedes Bresso, angehören.
Die
Ankündigung der Gründung des FSN durch den Bürgermeister
von Lyon und den Bürgermeister von Genf auf der Vollversammlung
des WSIS am 12. Dezember 2003 steht im Einklang mit der Grundsatzerklärung
des Gipfels
der Städte und Kommunen über die Informationsgesellschaft
(Lyon, 4. –5. Dezember 2003), getreu dem Geist der Charta
der Vereinten Nationen, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte,
der Millenniums-Erklärung, der Erklärung von Johannesburg
und des «Konsenses von Monterrey».
Unterstützung durch die Politik
Der Weltfonds der Digitalen Solidarität wird durch die Gründungsstatuten seiner 20 Gründungsmitglieder (Nationalstaaten, Regionen und Provinzen, Städte und lokale Regierungen, internationale Agenturen) gestützt. Ausserdem geniesst der Fonds bereits die politische Unterstützung von:
a) Städten und lokalen Regierungen
b) Nationenbündnissen
c) Vereinten Nationen bzw. Weltgipfeln
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